Katzensprache

Meine Erfahrungen und Erkenntnisse über die Katzensprache …

Ich möcht hier Neulingen helfen, ihre Katze besser zu verstehen…

 

Das kleine Einmal Eins der Körpersprache und der akustischen Sprache der Samtpfoten ist eigentlich ganz einfach.

Als erstes vorne weg…Katzen sprechen untereinander hauptsächlich mit der Körpersprache, da das Miauen eigentlich aus der Kitten Zeit kommt, dieses Mauzen dient dazu sich mit ihrer Mutter „in Katzensprache“ zu verständigen. Unsere Haus-Katzen haben nur gelernt, dass wir Menschen diese Sprache besser verstehen und auch darauf reagieren, wenn ein Miau kommt. Meist als Dosenöffner, oder Daumenersetzer :)

Es gibt auch unter den Katzen unterschiedliche Charakteren, wie beim Menschen. Die einen sind sehr mitteilungsbedürftig und die anderen „reden“ nicht so viel. Ich habe zum Beispiel einen Kater, der früher kaum miaut hat, da es seine Geschwister für ihn übernommen haben, und nun muss er alles, was ich mache oder auch nicht mache komentieren…sagt „hallo“…fragt „wo bist du“…meldet wenn er mich zu lange nicht gesehen hat…“erzählt was er draußen alles gesehen hat, wenn er reinkommt“…und natürlich, wenn er Hunger oder Durst hat…und vieles mehr… :) wenn ich mit ihm Rede antwortet er immer artig :) So können wir zwei schon ab und an Diskutieren.

Nun aber zum Punkt…

Allgemein ist dies hier in der Katzensprache bekannt unter „ich fühl mich wohl“…“ich freu mich“…! Wenn deine Katze den Schwanz nach oben zeigt, ist sie rundum zufrieden mit ihrer Umgebung.

Dies ist übrigens das Zeichen, was Katze und Hund unterschiedlich „sprechen„, beim Hund heißt dies nämlich nicht „ich bin dir wohlgesonnen“, sondern das pure Gegenteil! So kommt es dort immer zu Spannungen. :)

Manche Katzen setzten da noch eins drauf, und die Schwanzspitze macht ein “ kringel „.. und ganz deutlich wird es wenn der ganze Schwanz, dann zittert, das bedeutet dann zusätzlich, dass sie ganz aufgeregt ist und sich wahnsinnig freut. Dieses Zittern heißt eindeutig, dass sie dich liebt. 

Die meisten Gefühle kann man sogar vom Schwanz und den Ohren ablesen…

Mit dem Schwanz wedeln

…bedeutet je nach Intensivität, dass igendwas nicht in Ordnung ist. Bewegt sich nur die Spitze…ist sie nur leicht genervt…und dies beruhigt sich meist schnell wieder…

wedelt oder zuckt der ganze Schwanz ob im Liegen oder im Sitzen ist etwas mächtig nicht in Ordnung! Sie will damit ausdrücken, dass sie sich ärgert und evtl sogar bereit ist anzugreifen. Vorsicht ist geboten! In Katzensprache ganz deutliche Warnung.

Mit dem Schwanz wedeln bedeutet auf gar keinem Fall etwas Gutes! Natürlich gibt es auch unterschiedliche Charakteren und die einen sind leicht reizbar, und die anderen die Ruhe selbst. Was man aber ein wenig anerziehen kann. Darüber berichte ich aber auf einer anderen Seite.

 

Wenn deine Katze Aufmerksamkeit und Zuwendung möchte…

Wenn dir deine Katze vertraut, wird sie dir ihre empfindlichste Stelle zeigen, nämlich ihren Bauch ( auf den Rücken liegt sie auch noch aus einem nicht so angenehmen Grund…aber dazu später! ). Meist möchte dir deine Katze zeigen, dass sie dir blind vertraut, und wenn sie keine sehr unangenehmen Erfahrungen gemacht hat, lässt sie sich dann auch sehr ausgiebig dort streicheln. Intensives Schnurren ist dann ein beruhigender Begleiter dabei.

Meist auch, wenn deine Katze tief schläft, und sich geborgen fühlt, dreht sie sich auf den Rücken. Allerdings würde ich da nicht bei jeder Katze unbemerkt an den Bauch fassen… :)) . Wenn die Samtpfote nämlich dann erschrickt, hast du ein paar Krallen in deiner Hand! Was nicht mit der Körpersprache zu tun hat, ist, wenn sie spielt..dabei wirft sie sich schon sehr gerne mal auf den Rücken, um mit allen vier Pfoten sich ihrem Spielzeug zu zuwenden.

 

Schnurren…

…einer Katze heißt auch nicht unweigerlich ich mag das, was du tust. Das Schnurren in Katzensprache bedeutet nämlich auch, das sie sich selber wieder beruhigen kann dadurch. Also Katzen schnurren auch in Stresssituationen, um selber wieder zur Ruhe zu kommen. Das schnurren ist bis heute noch nicht vollkommen erforscht worden, aber nach den neusten Erkenntnissen kann es eine heilende Wirkung auf die Knochen haben. Also Schnurren hat eine heilende Wirkung…ist das nicht faszinierend? Allerdings macht das kein Unterschied für den Menschen, da die Katze das ja dann meist mit sich selber ausmacht.

Schnurren kann auch nicht selbst abgeschalten werden von der Katze, diese Erfahrung habe ich im Laufe der Zeit gemacht. Also sich nicht ärgern, wenn deine Katze Nachts neben dir im Bett laut schnurrt, genieße es und warte einfach. Sie wird damit aufhören, wenn sie eingeschlafen ist, denn sie ist gerade sehr zufrieden mit der Situation und macht das nicht um dich zu ärgern!

 

Wenn deine Katze Angst hat…in Katzensprache…

Es ist berührt mich immer sehr, wenn eine Katze Angst verspürt! Dies sollte einfach vermieden werden! Denn wie alle Raubtiere sind auch Katzen echt „gefährlich“ wenn sie in Panik geraten oder auch nur Angst haben! In solchen Situationen kann eine Katze ziemlich unberechenbar werden, drum versuch es zu vermeiden. Du kannst ganz deutlich an ihrer Körpersprache lesen, dass sie momentan mit Vorsicht zu genießen ist. Katzen legen dann ihre Ohren an, ziehen den Schwanz ein, fauchen, schreien, laufen geduckt und schauen dich mit ganz großen Augen an. Das Eine oder Andere mehr oder weniger ausgeprägt. Du solltest dann mit sehr ruhiger Stimme auf sie einreden und warten bis sie sich wieder beruhigt hat. denn das nächste was folgt kann ein Angriff sein!

Fauchen…

…ist kein Zeichen, dass deine Katze aggressiv ist, sondern ein Zeichen von Angst! Die weitere Reaktion auf dieses Fauchen ist dann nur noch Verteidigung. Natürlich solltest du auf eine fauchende Katze nicht zugehen, SIE HAT ANGST VOR DIR! Lass sie stattdessen in Ruhe und warte, bis sie von alleine kommt. Wenn du dies missachtest, kann das Vertrauen ziemlich drunter leiden.

Ohren anlegen…

Legt deine Katze die Ohren an (nach hinten abgewinkelt) dann ist sie wütend. Meist macht sie sich auch größer, indem sie einen Buckel macht. In ihrer Katzensprache will sie sagen, dass sie jeden Moment angreifen könnte, Vorsicht ist geboten.

 

Deine Katze wird zum Raubtier…in Katzensprache…

…Fauchen, Ohren anlegen, Buckel machen. Dies ist eine akute Warnung, wegzubleiben! Wenn deine Katze einen Buckel macht, und sich leicht seitlich stellt, möchte sie sich größer machen und damit nimmt sie eine Drohgebärde an. Meist kommt das vor, wenn eine andere Katze oder auch ein Hund in der Nähe ist und sie sich bedroht fühlt. Dabei ist das ein Gemisch zwischen Angst und Wut, denn die sonst so sanfte Katze gibt dem gegenüber in Katzensprache klar zu verstehen, dass sie jeden Moment die Zähne und Krallen benutzt! Meist wird diese Gebärde begleitet von einem langgezogenen tiefen Miauen, und auch tiefen angsteinflößenden knurren.

Wenn im Frühjahr die Reviere wieder neu vergeben werden, kommt es meist genau zu diesen Zusammenstößen unter Katzen, besonders die Kater. Da ist dann Nachts oder am späten Abend ein Knurren und schreien zu vernehmen, wenn sich zwei in der Wolle haben. Denn „markieren“ alleine reicht nicht aus, um zu sagen, das ist mein Platz.

Aber nun noch zu den etwas lustigeren Angewohnheiten unserer Fellnasen…

…ist dir schon einmal aufgefallen, dass Katzen sich ohne Grund anfangen zu putzen..? Dieses „Putzen“ kann auch ein Verlegenheits putzen sein…wenn du sie z.B. dabei ertappst, wenn sie etwas angestellt hat, wo sie genau weiß, dass sie es nicht tun sollte. Angenommen, du hast den Raum verlassen, und sie hatte die Nase auf dem Tisch, weil dort schon das Abendessen auf dem Tisch steht ;) du kommst rein, und sie rennt weg…bleibt dann sitzen und fängt sich an zu putzen…das nennt man dann Verlegenheits Putzen. Dieses „Putzen“ wirkt nämlich sehr beruhigend auf die Nerven. So auch wenn ein Kratzbaum zur Verfügung steht ( was eigentlich ein absolutes MUSS ist ) dann geht sie, wenn sie sich aufgeregt hat, meist ganz zielstrebig an das Sisal und kratzt dort einmal ganz kräftig! Das macht sie ebenfalls um ihre Nerven zu beruhigen.

Was bedeutet es wenn meine Katze um die Beine streicht…

Nicht nur um die Beine…sondern an allem was auf ihrer Höhe ist. Deine Katze hat Drüsen am Hals, die ein Hormon ausschütten, das signalisiert, das sich deine Katze wohl fühlt, sie markiert damit ihr Revier auf eine angenehme Art. Auch ist es ein Zeichen, das sie dich mag und dich respektiert, denn du bist markiert und bist somit ihr Eigentum :-D . Viele Vierbeiner schupsen dich mit ihrem Köpfchen, geben dir mit der Nase ein Stupser, manche beißen auch sanft zu wenn du sie streichelst, das sind „Liebesbisse“ diese Körpersprache drückt immer Zuneigung aus. Meist auch begleitet von einem heftigen Schnurren und Trampeln (waschen).

Und noch eins…Katzensprache

Katzen haben eine bedeutend höhere Körpertemperatur als wir Menschen, dadurch suchen sie sich meist auch die wärmsten Stellen aus im Haus, die sie findet. Durchschnittstemperatur einer Katze beträgt 39C°. Unter Anderem meist gerne unter der Decke, so nahe an einem dran, das man selber das Gefühl hat zu schmelzen. Deiner Katze ist es aber noch nicht zu warm… :( mein Kater Cappo sahs mit der größten Vorliebe auf dem Router, oder mein Kater Tiger lag immer ganz entspannt zum Schlafen auf dem Deckel meines Aquariums, beides Stellen, wo es warm ist… :) .In die pralle Sonne liegen sie auch sehr gerne…aber wen wunderts…Katzen sind eigentlich Wüstentiere…nur unsere Hauskatzen sind inzwischen ganz schön verweichlicht. Aber daher auch die höhere Körpertemperatur.

Es gibt übrigens, wenn sich deine Katze psychisch angespannt fühlt mehrere Möglichkeiten, dass sie sich besser fühlt und sich entspannt. Diese Produkte findest du HIER.

Ich könnte hier noch ganz viel schreiben, aber ob das wirklich für dich interessant ist, bezweifle ich. Magst du noch mehr über die Körpersprache deiner Katze lernen, schreib mir einen Kommentar, und ich werde sehr gerne noch mehr hier schreiben.

Beobachte deine Katze, und du wirst sehr viel lernen, je länger du dich mit ihr beschäftigst. Kopfhaltung, Ohrenstellung, unterschiedliches Miauen, ein „brrrr“, dass alles bedeutet etwas anderes. Katzensprache ist nicht schwer zu verstehen.

Tolle Lektüre findest du über Amazon Kindle, wo du in einem Probemonat schon sehr viel lesen kannst…

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Und wie deine Katze in Katzensprache dir zeigt „ich liebe dich“

Die Art wie sie dir zeigt , das sie dich liebt, ist immer unterschiedlich. Manche Katzen beisen (Liebesbiss), was so das höchste ist was sie tun können. Noch ein ganz großer Liebesbeweis ist es, wenn sie dir eine lebende Beute bringt. Das habe ich hier auf meiner Seite schon einmal erwähnt, aber dies ist der Größte Beweis dafür, das sie dich wirklich liebt! Nicht schimpfen, lob sie bitte, denn wenn du schimpfst, verletzt du sie seelisch damit.

Das sanft in die Hand beisen, oder auch wo anders hin, ist meistens der Fall, wenn sie die Beherrschung verliert, weil es gerade soooo schön ist. Auch nicht schimpfen bitte, auch wenn du erschrecken solltest, sie macht das nicht aus einer bösen Absicht heraus! Und wenn du deine Hand wegziegst, bist du „selber“ schuld, eine wichtige Regel heißt…ob beim spielen, raufen oder auch in solch einer Situation ziehe deine Hand nicht zurück. Die Krallen sind gebogen, das heißt, beim zurück ziehen können sie erst recht tief einschneiden. Aber tröste dich, wenn du deiner Katze beigebracht hast, das sie das nicht tun soll (Krallen zeigen), wird sie das auch nicht mehr tun! Zur Katzenerziehung komme ich noch auf einer weiteren Seite HIER KLICKEN.

Noch eine Art, wie sie dir zeigt, das du der Mittelpunkt in ihrem Leben bist, wird damit ausgedrückt.

Sie folgt dir überall hin, wartet an der Türe, wenn du heimkommst und läuft dann nicht als erstes an die Futterschüssel. Sie versucht immer in deiner Nähe zu sein um sich dort entspannt zu putzen oder zu schlafen. Allerdings ist das auch mit einem Urinstinkt verbunden, Katzen haben Angst vor großen Raubvögeln! Sie sehen in dir leider auch ein Beschützer, denn solange sie sich in deiner Nähe aufhält, kann sie sich komplett entspannen. Das ist deiner Katze nicht wirklich bewußt, aber der Instinkt tut sein übriges dazu.

Augen sprechen Bände….Katzensprache

Katzen sprechen auch mit ihren Augen. Um den Rang untereinander zu bestimmen, sitzen Katzen „stundenlang“ sich gegenüber und starren sich an. Warum…? Ganz einfach…die Katze, die zuerst wegschaut unterliegt der anderen. Etwas anderes ist es wenn sie dich anschaut, sie zeigt dir damit ihr interesse und beobachtet dich neugierig. Wenn sie dich liebt, drückt sie die Augen auch zu und stupst dich sanft an. Nur unter Katzen und Katern ist dies ein Kräftemessen und so werden Spannungen zwischen Katzen meist friedlich geregelt.

 

Kleine Helferlein um mit deiner Katze zu komunizieren und sie zu verstehen findest du auch hier…

Katzensprache: Kätzisch für Zweibeiner

Schnurren, Maunzen, Katzenbuckel machen – unsere Katze hat dir so einiges mitzuteilen. Aber interpretierst du ihre Sprache immer richtig? Lerne doch einfach Kätzisch. Dann weißt du immer, was deine Katze von dir erwartet – und auch du kannst ihr gegenüber Wünsche oder Missfallen deutlich zum Ausdruck bringen.

Katzensprache

Gegenseitiges Verstehen bringt Harmonie in die Beziehung Katze-Mensch. Im GU Tierratgeber Katzensprache erklärt die Katzenexpertin Helga Hofmann, wie Katzen untereinander kommunizieren, wie sie mit dem Menschen sprechen und wie Sie sich Ihrer Samtpfote verständlich machen können. Helga Hofmann gibt wertvolle Tipps, wie sich Missverständnisse im täglichen Miteinander von Mensch und Katze vermeiden lassen. Der Verhaltensdolmetscher erklärt typische Verhaltensweisen unserer vierbeinigen Lieblinge. Und mit SOS – was tun? ist Hilfe im Notfall garantiert. Als Extra gibt’s die GU Heimtier Plus-App. Damit wird der Tierratgeber interaktiv und hält weitere interessante Zusatzinfos und Bilder bereit.

 

Katzensprache

Und dieses sehr interessante Buch

Katzen verstehen lernen: Der Mensch-Katze-Beziehungsratgeber (GU Tier Spezial)

Katzen lieben, dies ist kein Problem – Katzen verstehen, aber ein Phänomen? Das muss nicht sein!

Mit diesem Ratgeber löst du das Rätsel um das komplexe Wesen deiner Katze. Ihr geheimnisvoller Charakter beeindruckt und irritiert Besitzer oft gleichermaßen – im einen Moment sucht die Samtpfote Kuscheleinheiten, im nächsten geht der Haustiger gänzlich unbeirrt seine eigenen Wege.

Wie soll man das nur verstehen?

Die Katzenexpertin Gabriele Linke-Grün geht in Katzen verstehen lernen – Der Mensch-Katze-Beziehungsratgeber dem Wesen der Katze auf den Grund: Ausgehend von der Natur der Katze werden Rückschlüsse auf ihre optimale Haltung gezogen.

Und das Besondere: Katzen erklären selbst, wie sie ticken – Was ist wichtig beim Kauf eines Kratzbaumes oder wo ist der richtige Platz für das Katzenklo? Katzen wissen selbst am besten was sie wollen, also kommen sie hier zu Wort! Lassen Sie sich überraschen vom Perspektivenwechsel und machen Sie sich auf zahlreiche Aha-Momente gefasst!

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